#007 – Wie du deine Wut positiv für dich nutzen kannst

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Kennst du das auch? Etwas unerwartetes oder für dich Unvorteilhaftes tritt ein und du wirst so richtig wütend? Zuerst kommt es ganz langsam hoch und umso länger du darüber redest oder dir Gedanken machst, kommst du so richtig in Rage und du kannst dich so richtig reinsteigern. Deine Stimme wird lauter und energischer. Am liebsten würdest du dann ungefiltert und ohne Firewall alles rauslassen. Womöglich würdest du auch etwas rumschmeissen. Innerlich bist du zerfressen, weil du genau weisst, du kannst es eh nicht ändern und trotzdem hast du das Bedürfnis nach einem Ventil. 

Diese Erfahrung habe ich am letzten Wochenende an einer kleinen und feinen Einweihungsparty von einem sehr guten Bekannten gemacht. In einem Gespräch mit einem bekannten Unternehmer aus dem Personalverleih, kam der Unternehmer so richtig in Rage, weil er die Zusammenarbeit mit einem wichtigen internationalen Kunden aufgelöst hat, weil die Bedingungen für ihn nicht mehr gepasst haben. 

Obwohl die Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Personen sehr gut war, hat ein Controller in Ungarn beschlossen, das Zahlungsziel auf 120 Tage festzulegen. Für den Unternehmer bedeutet das, dass er für die 30 ausgeliehenen Mitarbeiter die Löhne, Sozialleistung und die Mehrwertsteuer vorleisten muss. Bei ein Kleinbetrieb in einem Margenbusiness bedeutet das sehr viel. Hier reden wir von einem grösseren 6-stelligen Betrag und ist für ein Kleinbetrieb nicht unerheblich. Am meisten hat ihn in Rage gebracht, dass irgendjemand, der keinen Bezug hat, über ihn entscheidet und seine Macht ausübt. Der Unternehmer hat 12 Jahre lang einen super Job für die Firma gemacht hat. Er hat immer Top-Leistung gebracht und stets zu den Mitarbeitern geschaut und ein sehr gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Diese Ungerechtigkeit konnte ich total nachempfinden, weil ich diese Machtspiele oft selber erlebt habe. 

Diese innere Wut kenne ich auch selber aus meiner Vergangenheit und ich musste lernen, mit dieser umzugehen, weil ich gemerkt habe, dass die Wut oder der innere Zorn mein ständiger Begleiter ist und sich das nicht gut anfühlt. Zudem ist es ein Energiefresser und sehr anstrengend. Gleichzeitig werden falsche Entscheidungen getroffen oder die falschen Personen kriegen es ab.

Und das muss nicht sein.

Wie du in 6 Schritten deine Wut positiv für dich nutzen kannst

Wut erkennen und wahrnehmen

Zuerst ist es wichtig, dass du selber merkst, dass du gerade eine Wut verspürst. Nimm diese Wut einfach wahr und entscheide dich, dass es ok ist, dass sie da ist, weil sie dir was sagen will. 

Sei neugierig auf die Botschaft

Frage dich, was diese Wut dir sagen will. Sei offen dafür und vor allem ehrlich zu dir selbst. Oftmals ist die Wut auf dich selbst gerichtet. Meistens haben wir es innerlich schon gespürt und haben es toleriert oder verdrängt. Oftmals ist die Wut nicht anderes als das Bedürfnis nach Kontrolle zu haben. 

Lähmt dich diese Emotion oder gibt sie dir Energie?

Oftmals hängt die Wut mehrere Stunden oder sogar Tage an einem haften. Dies verursacht einen enormen unnötigen Energieverlust und wirkt lähmend. Schlussendlich stauen sich unterdrückte Aggressionen auf und entladen sich an einem anderen Zeitpunkt – oftmals bei unbeteiligten Personen. Dies äussert sich wie z.B. ungeduld oder harsche Reaktionen. Deshalb ist es wichtig, dass du die Botschaft erkennst und in die Handlung kommst.

Wie kannst du die Energie für dich nutzen?

Sei dir bewusst, dass du jederzeit die Verantwortung übernehmen und handeln kannst. Nutze diese Wut als vorwärtsgerichtete Kraft. In der heutigen Gesellschaft wird Wut mit Gewalt gleichgesetzt. Das ist ein Irrtum. Deshalb unterdrücken fast alle ihre Wut und nutzen sie nicht als Kraft.

Von anderen lernen

Frage dich, wer schon ähnliche Herausforderungen vor dir hatte und wie er diese gelöst hat. Egal ob Umgang mit Emotionen oder mit deinen beruflichen Herausforderungen. Oftmals steht dein Ego oder Eitelkeit im Weg. Lege diese beiseite und erweitere deine Welt.

Übernimm Verantwortung

In dem Moment du für dich entscheidest, die Verantwortung zu tragen, bist du in der Führung. Und wer nicht führt, wird geführt. Denk daran, du hast immer Wahlmöglichkeiten – auch wenn diese nicht schmecken. Durch die Klarheit kannst du viel besser agieren.

StayTrue

Dein George

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